Digitaldruck | Grafisch, 2D

Pure Digital Show - Digitaldruck und Kreativ-Industrie zusammenbringen

Mit der Pure Digital wird vom 17.bis 19. April 2018 im RAI Amsterdam mit der Pure Digital Show erstmals eine Messe speziell für Digitaldruck-Anwendungen im Bereich gedruckte Innendekoration stattfinden. Sie läuft parallel zu „Building Holland“ einer Schau, die sich an Architekten und Innenarchitekten sowie die Bauindustrie wendet und etwa 12.000 Besucher aus diesem Bereich anzieht. LARGE FORMAT sprach mit Event Organizer Frazer Chesterman.

Das Team der Pure Digital Show

Das Team der Pure Digital Show. Foto: Macbrooks.

LARGE FORMAT: Zusammen mit Marcus Timson veranstalten Sie für FM Brooks auch die Inprint-Messen, die ebenfalls den Inkjet-Druck im industriellen Umfeld zum Thema haben. Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Veranstaltungen?

Frazer Chesterman: Die Inprint Messen zielen auf den technischen Aspekt, hier geht es vor allem darum, Möglichkeiten auszuloten, Digitaltechnik in industrielle Prozesse einzubinden. Wer die Inprint besucht, der hat normalerweise vor, Maschinen oder Maschinenteile für diesen Einsatzbereich zu kaufen.

Die Pure Digital wendet sich dagegen dezidiert an die Kreativindustrie. Digitaldruck kann und soll für so unterschiedliche Einsatzbereiche wie Privatwohnungen und Verkaufsflächen eingesetzte werden – egal ob im Beruf oder in der Freizeit. Mit der Pure Digital wollen wir führende Köpfe der Kreativindustrie mit Digitaldruck-Applikationen und allem, was man dazu bracht bekanntmachen.

Derzeit wird Digitaldruck nur für einen sehr kleinen Teil der industriellen Produktion eingesetzt. Wen man das ändern will, muss die Kreativität rund um den Digitaldruck gefördert werden, denn das steigert die Nachfrage nach entsprechenden Print-Produkten.

LF: Wer soll auf der Pure Digital ausstellen, wer sind die Besucher?

FC: Wir erwarten in Amsterdam Kreativ-Direktoren und Marketing-Manager großer Firmen, Architekten, Ladenbauer, Event-Agenturen, aber auch Kunsthandwerker, Architekten und natürliche Digitaldrucker, besonders solche, die sich selbst als Teil der Kreativindustrie verstehen. Es sollen Besucher aus ganz Europa angesprochen werden.

Unter den Ausstellern werden Hersteller von Hard- und Software sein, auch von Verbrauchsmaterial und Zubehör, teils zusammen mit ihren Kunden. Der Fokus liegt ganz klar auf Applikationen, auf Personalisierung, auf spannenden Projekten: Digitaldruck gibt Designern eine ganz neue Freiheit.

LF: Warum wurde Amsterdam als Location gewählt?

FC: Amsterdam ist die Stadt in Europa, in der außerhalb von Großbritannien am meisten Englisch gesprochen wird. Deshalb eignet sie sich besonders gut für internationale Events. In der Kreativ-Industrie arbeiten hier nach Angaben der Stadtverwaltung über 16.000 Menschen für ausländische Unternehmen. Die Stadt gilt als Epizentrum der Kreativität, genauso wie etwa London, Paris oder New York. Außerdem gilt der Amsterdam als zweitgrößtes Drehkreuz in Europa. Das macht die Anreise leicht, speziell aus Nordeuropa.

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